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Der Waldorfkindergarten möchte einen Lebensraum schaffen,
der dem Kind eine gesunde geistige, körperliche und seelische
Entwicklung ermöglicht. Entwicklung, Wachstum und Reife brauchen
Rhythmus, er ist das Urelement des Lebendigen. So wird besonders
Wert gelegt auf die rhythmische Gestaltung der Jahreswochen,
die Wiederkehr der Tagesabläufe, das Erleben der Jahreszeiten
und der damit verbundenen Feste wie Michaeli, Erntedank, Laternenfest,
Adventsgärtlein, Nikolaus, Weihnachten, Fastnacht, Ostern,
Pfingsten, Johanni und der Geburtstage der Kinder.
In Sing- und Reigenspielen, in Gedichten, Märchen und der
Eurythmie erleben die Kinder den Reichtum von Musik, Bewegung
und Sprache.
Im Waldorfkindergarten werden die Kinder in einer Umgebung betreut,
die auf ihre Bedürfnisse eingeht und ihrem Alter entspricht.
So wird auf gesunde Ernährung, schöne Gestaltung der
Innenräume und des Gartens, vielfältige Spielsachen
und natürliche Spielmaterialien geachtet.
Erzieherinnen
und Eltern haben Vorbildfunktion, ihr Tun hat Sinn und Zweck.
Sie verrichten im Kindergartenalltag die notwendige Arbeiten in
Haus, Garten und Küche. Es wird also gebacken, geputzt und
aufgeräumt. Das Kind kann so im nachahmenden Spiel leben,
lernen und sich die Welt erobern.
Seit jeher sind Waldorfkindergärten Elterninitiativen. Basierend
auf der Pädagogik des Begründers der Anthroposophie,
Rudolf Steiner, gestaltet sich die Einrichtung erst durch die
Zusammenarbeit von Eltern und Pädagogen. Gemeinsam wird organisiert
und verwaltet, gefeiert und gebastelt, diskutiert und entschieden.
Die
Eltern wählen aus ihrem Kreis einen Vorstand und organisieren
Arbeitskreise, die sich um die unterschiedlichen Bereiche kümmern.
Dazu gehört der Finanzkreis ebenso wie der Basarkreis. In
regelmäßigen Elternforen werden Themen aus den Arbeitskreisen
besprochen, sowie Anregungen der Eltern, Erzieherinnen und dem
Vorstand erörtert und entschieden.
Unser
Pädagogisches Konzept als PDF
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